Live von der Drohne senden – Mein Streamcamp Academy Projekt

[iconbox_top title=“Live Bilder aus der Luft streamen“ icon=“Airplane.png“]Wie schafft man es Bilder einer Drohne in einen Hangout on Air einzuspielen?[/iconbox_top]

InsideAR 2013 München Steve Brown Intel talking about Drones

InsideAR 2013 München Steve Brown Intel talking about Drones Foto: Schleeh

Anforderungen:

  • Audio- und Videodaten (AV) müssen über Funk zum Boden gesendet werden
  • Funk darf die Steuerung der Drohne nicht stören
  • Funkmodul muss leicht sein (Nutzlast)
  • Angelieferte Daten müssen im Hangout on Air verarbeitet werden können

Mögliche Drohnen:

  1. Parrot AR Drohne 2.0 mit eingebauter HD-Kamera (720p)

    Parrot AR Drohne 2.0 Screenshot Webseite

    Parrot AR Drohne 2.0 Screenshot Webseite: http://ardrone2.parrot.com/

  2. Die DJI Phantom 2 Vision
    DJI PHANTOM 2 VISION Screenshot Webseite

    DJI PHANTOM 2 VISION Screenshot Webseite: http://www.dji.com/product/phantom-2-vision/

    Die Phantom 2 Vision kostet derzeit ca. 1.000 Euro.

  3. Die DJI Phantom mit einer GoPro und einer 5,8 GHz Funkstrecke
    DJI Phantom mit GoPro

    DJI Phantom mit GoPro Quelle: Webseite http://www.dji.com

    Die Funkstrecke liefert aber nur PAL Auflösung mit 768 × 576 Pixeln. Das ist unter den möglichen 720p des HD-Hangout on Air, aber schon etwas größer als 480p im „normalen“ Hangout on Air. Die Funkstrecke kostet mit Sender, Empfänger und Anschlußkabeln für die GoPro noch einmal 182 Euro. Alles zusammen kommt dann auf ca. 850 Euro (ohne Ersatzakkus und Speicherkarte für die GoPro Hero 3 Black edition)

 

Bei Drohnensystemen gibt es nach oben keine Grenzen. Bei den Funkübertragungssystemen sicher auch. Ich habe mit Fachleuten darüber diskutiert. Wenn ich nicht nur Drohnen fliege, quasi das als Hauptarbeit mache, dann lohnt es sich nicht in die teueren Drohnen zu investieren. Wenn die abstürzt sind gleich mehrere tausend Euro zerstört. Die Anfängerdrohnen sind dagegen bei einem Totalschaden noch verkraftbar.

Bei den ersten beiden Lösungen muss man das Bild irgendwie vom Smartphone in den Hangout on Air bekommen. Das geht dann nur mit einem Stecker als Ausgang am Smartphone, denn WLAN wird bei beiden Varianten zur Übertragung des Bildsignals genutzt. Beim WLAN fällt mir dann noch ein, das bei der AR Drohne auch die Steuerung über WLAN läuft und sich die Bandbreite mit dem Videosignal teilen muß. Zudem ist die für die Drohnensteuerung überlebenswichtige Steuerung von externen WLAN-Frequenzen beeinflussbar. User berichten bei der AR-Drohne von Problemen mit der Steuerung.

Bei der zweiten Lösung ist dann noch zu klären wie wir das analoge AV-Signal in den Hangout on Air rein bekommen. Ich habe schon mal gegoogelt, aber eine Information die erschöpfend ist habe ich nicht dazu gefunden. Es gibt AV-HDMI-Wandler, aber ob das gewandelte HDMI-Signal dann über die Blackmagic eingespeist werden kann? kostet noch mal an die 50 Euro, der Wandler

Die DJI Phantom ist insgesamt eine robustere und ausgereiftere Lösung. Mit dem eingebauten GPS findet sie auch immer wieder zum Ausgangspunkt zurück.  Mit insgesamt 850 Euro ist dann die Lösung 3 die günstigste Livedrohnen-Variante, vor Allem da ich schon eine GoPro Hero 3 Black Edition habe.

Mal sehen ob ich zu Weihnachten genügend finanziellen Spielraum zusammen bekomme um mir diese dann noch ausbaufähige Lösung zu besorgen. Derzeit ist sowieso kein Flugwetter für Drohnen und die Landwirte werden auch erst wieder im März auf den Feldern tätig.

Noch zu lösen!
  • Wie bekommt man die Videosignale in den Hangout on Air?
  • Maximale Reichweite der Videoübertragung von der Drohne zum Boden
Alternativen?
  • Smartphone in den Hangout einbinden und mit der Drohne fliegen lassen (UMTS / LTE)

Wer von Euch mehr von diesem Projekt lesen möchte kann mich ja gerne per Flattr unter dem Post unterstützen.

[widget widget_name=“avia_newsbox“ widget_class_name=“newsbox“ title=“Das könnte noch interessant sein!“ count=“3″ cat=“Hangout on Air“ excerpt=“display title and excerpt“]